PG-MehrGenerationenWohnen(MGW)-Ansprechpartner/Ziele

Wolfgang Losert , eM@il: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beate Fischer-Wackes, eM@il: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

MehrGenerationenWohnen in Gundelfingen – Ein Projekt

von Jürgen Faber, Mitglied der Arbeitsgruppe.

Das Thema „Mehrgenerationenwohnen“ beschäftigt seit dem Jahre 2012 vor allem bürgerschaftliche Arbeitsgruppen. Bürgertreffler waren in diesen AGs von Anfang an beteiligt, über 20 Mitarbeitende beschäftigten sich mit der Konzeption des Mehrgenerationenwohnens und der von Pflegewohngruppen, die dem Gemeinderat und den Bürgern 2013 öffentlich vorgestellt wurden. Die Arbeitsgruppen arbeiten seither an den Themen weiter.

Ende 2015 beschloß der Gemeinderat die Einrichtung eines beratenden Arbeitkreises „Alte Bundesstraße 10“ unter der Moderation des Bürgermeisters, um sich dort mit dem Thema inhaltlich und öffentlich breiter zu befassen. Dem Arbeitskreis gehören an: Mitglieder aller Fraktionen des Gemeinderats, die Sprecher der AGs sowie weitere fachliche Referenten.

Ziel dieses Arbeitkreises ist es, das auf dem Gelände der „Alten Bundesstraße 10“ vorgesehene Projekt so weit vorzuklären, bis es zu einer Beratung durch den Gemeinderat gelangen kann.

In der Folge sind einige richtungsweisende Unterlagen angefügt, die einer Überblick über das, was bisher geschah, geben können.

Es bleibt mir nur, Sie als Interessierte einzuladen, diesen öffentlichen Entscheidungsprozeß im Arbeitskreis, zu dem im Gemeindeblatt eingeladen wird sowie die Beratungen des Gemeinderates persönlich mitzuverfolgen und gerne auch inhaltlich zu bereichern.

MehrGenerationenWohnen in Gundelfingen – Die Historie

Wie alles begann!

 Wie alles begann 2012

MehrGenerationenWohnen in Gundelfingen – Das Konzept

bitte hier klicken um das Konzept aufzurufen!

Neue Wohnformen in Gundelfingen

„Neue Wohnformen in Gundelfingen – nicht nur für Ältere“

Mit dieser Überschrift beginnt ein Artikel auf der Home-Page der Gemeinde, der sich eingehend mit der Suche nach Antworten auf die demografische Entwicklung auch in Gundelfingen beschäftigt.

Eine Sozialraumanalyse, basierend auf der Auswertung eines Fragebogens an alle Bürger über 40 Jahren, bietet verlässliche Informationen für die Planungen und Entscheidungen über die Zukunftunseres Ortes. 2751 Antwortbögen (das entspricht ~ 40%) kamen zurück. Die Fragen zur Bereitschaft des eigenen Engagements bezüglich anderer Wohn- oder Assistenzformen auch für ältere Mitbürger wurde von 1100 Personen bejaht.

Dieses Potenzial bürgerlicher Engagementsbereitschaft gibt uns für Gundelfingen eine sehr positive Chance, mithilfe des dahinter vermuteten breiten Allgemein- und Fachwissens unsere Zukunft so zu gestalten, wie es weitgehend den Wünschen unserer Mitbürger entspricht.

Seit bald zwei Jahren gibt es in Gundelfingen einen Leitbildprozeß, der in fachlich differenzierten Untergruppen Perspektiven und Ziele für die nächsten fünf, zehn und zwanzig Jahre entwickelt.

In diesen Gruppen arbeiteten zeitweise etwa 120 Personen kontinuierlich mit. Der Gemeinderat wird nach der Beratung in den Fachausschüssen einen Leitbildkatalog für Gundelfingen gutheißen, der in offener Form und unter Beteiligung aller interessierten Bürger zustande kam.

Seit Oktober 2012 arbeiten weitere spezielle Arbeitsgruppen zur Frage der Wohn- und Assistenz-formen. Sie sind zum Teil mit den schon im Leitbild-Diskussions-Prozeß erfahrenen Personen besetzt, durch die offene Form (wöchentliche Einladung zu den Gruppen in den Gundelfinger Nach-richten an exponierter Stelle) beteiligen sich auch mehr und mehr neugierig gewordene Bürger.

Diese drei Beteiligungsmöglichkeiten an verlässlichen und qualitativ hochwertigen Planungsprozessen können sicherstellen, das dem wachsenden Problem der demografischen Entwicklung (immer älter werdende Bürger mit wachsenden Assistenzbedarf – gleichzeitig ein Rückgang der Jüngeren, besonders derjenigen, die den Assistenzbedarf decken müssten) auch neue Chancen zur Lösung gegenübergestellt werden können.

Dies geht nur gemeinsam und unter Beteiligung der Betroffenen, auch der zukünftig Betroffenen.

Der Bürgertreff für Gundelfingen hat sich zur Aufgabe gestellt, eine verlässliche Plattform anzubieten, um den weiterhin notwendigen Blick auf die sich zuspitzende Situation zu gewährleisten und gleichzeitig all die kreativen Ideen, Vorstellungen, Gruppenengagements und Erfahrungen auch aus anderen Gemeinden zu fördern, zu unterstützen und zu vernetzen.

Es gibt viel zu tun: Andere Formen wohnortnaher Unterstützung, wohnungsbegleitende Dienstleistungen, achtsame und verlässliche Nachbarschaften, weitere Teilhabeermöglichung an den gesellschaftlichen Ereignissen, Assistenzen - dort wo gewünscht und nötig, Wohnungstauschbörse, barrierefreie Wohnungsumbauten, Quartierstreffs, Mehrgenerationen-Wohnen...

Halt. Alles dies ist nicht neu. Wir hatten so etwas schon. Wir lebten so noch vor 50 Jahren.

Ein gehaltvoller Schatz liegt dort in unmittelbarer Nähe. Das „Material“ zur Gestaltung unserer Zukunft.

„Zukunft gemeinsam gestalten“ ist das Motto des Bürgertreffs.

Wir freuen uns über ihr Angebot zur Mithilfe, Ihre Ideen sind uns willkommen.

Besten Dank für ihre Aufmerksamkeit.

Gundelfingen im August 2013

Jürgen Faber, Projektgruppe Wohnformen

Siehe auch:

(neue Wohnformen in Gundelfingen)